Ein neuer Schwerpunkt in meiner Ordination bildet nun die ganzheitliche Medizin – im speziellen die FMD – funktionelle Myodiagnostik. Hervorgegangen aus der amerikanischen Chiropractic, vereinigt sie manuelle Korrekturen mit Ernährung, Entgiftung als auch Zahn- und Kieferstörungen. Die FMD soll neben der klassischen Schulmedizin die Befunderhebung (Diagnostik) absichern und verfeinern, die daraus resultierende Behandlung und Therapie individuell anpassen und das Erkennen von funktionellen Zusammenhängen und ursächlichen Störungen ermöglichen.
Die Untersuchung erfolgt mit Hilfe von spezifischen, standardisierten, reproduzierbaren Muskeltests, welche die Beziehungen von Muskeln zu den sie versorgenden Nerven aber auch zu den mit ihnen in Verbindung stehenden Organen, Akupunkturmeridianen und Nährstoffen berücksichtigen.

Die FMD unterscheidet zwischen „aufsteigenden“ und „absteigenden“ Störungen. Die „absteigenden“ Störungen haben ihren Ursprung in der Zahn – bzw. Kiefergelenksregion und verursachen unter anderem Gelenksbeschwerden (Becken, Wirbelsäule) und die daraus resultierenden Körperfehlhaltungen und Schiefstellungen. Mit Hilfe von individuell hergestellten Schienen können solche Beschwerden (Craniomandibulären Dysfuntkionen) therapiert werden.
Im Gegensatz dazu haben „aufsteigende“ Störungen ihren Ursprung außerhalb der Zahn-bzw. Kiefergelenksregion, können sich aber auch auf diese auswirken.

Der Behandlungsablauf ist in mehrere Sitzungen aufgeteilt:

1. Sitzung:
- Allgemeine Anamnese
- orthopädische und manuelle Untersuchung
- Screening der primären Dysfunktionen
- Differentialdiagnose: „temporomandibuläre (absteigende) Ursache“ versus „extratemporomandibuläre (aufsteigende) Ursache“
- Funktionsstatus

2. Sitzung:
- Zahnärztliche Untersuchung
- Ausschluss v Herden und Störfeldern
- Korrektur der „temporomandibulären Ursachen“
- wenn indiziert: Modelle für Schienentherapien

3. Sitzung
-Orthomolekulare Untersuchung
- Materialtestung

Sollte eine Schienentherapie zur Korrektur eines absteigenden Problems indiziert sein, sind folgende weiteren Schritte/Sitzungen erforderlich:

4. Sitzung
- Konstruktionsbiss
- Schienenherstellung

5. Sitzung
- Übergabe Schiene

Fortlaufend regelmäßige Kontrollen

Weitere Anwendungsbereiche:
- Materialtests von bereits im Mund befindlichen oder neu einzubringenden Stoffen und dessen Auswirkungen.
Diese können mittels Labordiagnostik (Blutabnahme) ergänzt werden.

- Testung von versteckten chronischen Entzündungen

- Ganzheitliche Parodontalbehandlung

Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin bei uns, wir freuen uns auf Sie.